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Kleine Leseprobe

Howling in the Dark

Laura die Mondjägerin

 

Laura war gerade 17 Jahre alt und lebte in einer Stadt am Meer. Sie ging auf die Highschool und war mittelmäßig gut in der Schule, so gut wie nie Krank und lebte allein mit ihrem Kater Sascha (seine Grundfarbe war schwarz doch in einem hellgrauen Farbton war auf seinem Fell ein Tigermuster zu sehen) in einem großen Haus, in einem sehr kleinen Dorf in einem Wald. Sie hat einige sehr gute Freunde und dennoch gibt es in ihrem Vertrautenkreis einige offene und noch mehr gut behütete Geheimnisse.

 

Laura hatte gerade ihre erste Pause. Sie war umgeben von ihren Besten Freunden Sancia, genannt Sunny, Tamara und Jamila. „Das ist so süß! Du und Kay wärt das perfekte Paar. Ihr würdet garantiert zu Ballkönig und Ballkönigin gewählt werden!“, schwärmte Tamara. Sunny verdrehte die Augen: „Jetzt hör doch bitte auf! Er hat sie noch nicht einmal gefragt ob sie mit ihm auf den Frühlingsball gehen möchte!“ „Das wird er aber! Hast du nicht gesehen wie er Laura immer wieder an sieht? Das ist so…Seufzt!“, Jamila hielt zu Tamara. „ Hört ihr bitte auf über mein fast geflirrte mit Kay zu diskutieren! Das ist echt nichts Wildes!“, sagte Laura und grinste verlegen. „Fast geflirrte?!? Soweit waren wir doch noch gar nicht...!“ Laura hatte sich verplappert, doch sie wurde vom Klingeln gerettet.

 

Nach der Schule lief Laura mit Sunny nach Hause. Es war ca. eine halbe Stunde zum laufen und sie mussten durch einen Wald gehen. Als sie ungefähr die Hälfte der Strecke hinter sich hatten, tauchte plötzlich ein Mann auf. Sunny erstarrte. Der Mann sah nur wenig älter aus wie die Mädchen. Doch er war verletzt und Laura zögerte nicht lange. Sie eilte zu dem Mann und fragte: „Was ist passiert? Kann ich ihnen irgendwie Helfen?“ „Laura schnell komm da weg!“, rief Sunny. Nun sah Laura das der Mann messerscharfe Reißzähne hatte „Was zum Henker…?“, flüsterte Laura. „Das ist ein Vampir!“, rief Sunny, „Jetzt komm weg! Bevor er dich beißt!“ Sunny wollte Laura weg ziehen, doch diese wich aus. „Vampire?!?“, fragte Laura. Der Mann sah zu ihr auf. Seine Augen waren extrem dunkel. „Ihr Braucht euch nicht vor mir zu fürchten! Ich verspreche, ich wird euch nichts tun!“, die Stimme des Vampirs war schmerzverzerrt. Laura zog den Vampir hoch und sagte: „Wir bringen Sie zu mir! Da hab ich Verbandszeug. Können sie laufen?“ „Nicht alleine!“, antwortete er, „Aber deine Freundin hat recht! Ich bin ein Vampir. Verbandszeug wird mir wohl kaum helfen!“ Laura stützte ihn und half ihm die letzten zweihundert Meter zu ihr. Sunny redete die ganze Zeit auf sie ein, wie dumm und gefährlich es sei den Vampir zu ihr zu bringen. Laura sagte ihr jedoch: „Er braucht Hilfe und ich werde ihn nicht alleine im Wald lassen!“ Sunny sah ihre Freundin bewundernd an. Nun half sie ihr. Inzwischen standen sie vor Lauras Haus. Sunny stützte den Vampir, während Laura die Tür auf schloss. Sie platzierte den Vampir auf der Couch. Laura holte den Verbandskasten. „Das wird mir nicht Helfen. Ich brauche Blut!“, sagte der Vampir. Laura warf Sunny den Verbandskasten zu. „Mach die Wunde sauber!“, sagte sie, „Ich würde dir gerne Helfen! Was würde Passieren wen ich mich von dir beißen lasse?“ „So lange ich nicht zu viel Blut nehme ist es wie bei einer normalen Blutspende fürs Krankenhaus. Nur das ich dir noch ein schönes Gefühl übermitteln kann. Das muss ich aber wollen!“, erklärte der Vampir. Laura nickte. Er hatte ihre Vermutung bestätigt und sogar noch mehr erzählt. „Sonst noch etwas das ich wissen sollte?“, fragte sie. „Für Vampire wärst du damit meine Beute. Sie dürften dir nichts tun. Aber ich müsste dich im Auge behalten, da ich bei dir nur eine geringe Chance hab, dass die Hypnose etwas bewirkt! Du bist zu stark!“, erwiderte der Vampir. „Egal du brachst es!“, meinte Laura. Sunny warf panisch ein: „Er könnte dich aber auch töten oder zu seiner Sklavin machen! Über leg dir das noch mal!“ „Und wen schon!“, flüsterte Laura so leise, das selbst der Vampir es kaum hörte. „Ich las dich von mir trinken!“, sagte sie dann Laut und fügte in einem fast schon scheuen Ton hin zu, „Versprich mir aber bitte das du mir nie weh tust!?!“ Die Augen des Vampirs weiteten sich. „Bist du dir sicher?“, fragte er und als Laura nickte sagte er, „Du hast mein Wort! Ich wird dir niemals bewusst Schaden!“ „Vom Hals oder vom Handgelenk?“, fragte sie. Der Vampir flüsterte: „Wen ich darf: Vom Hals.“ Laura rückte näher an ihn heran und legte den Köpf zur Seite. Der Vampir strich ihr die Haare vom Hals. Sunny stürmte aus dem Raum. Er küsste nun zärtlich Lauras Hals. Als er an der richtigen Stelle war biss er zu. Laura spüre es kaum und wurde fast sofort von einem herrlichen Glücksgefühl durchströmt. Kurz darauf ließ er von ihr ab. Er sah sie entschuldigend, dankbar und bewundernd an. Laura, die so etwas nicht gewöhnt war, blickte verlegen zur Seite. „Mir ist gerade aufgefallen: Ich kenne noch nicht einmal deinen Namen!“, stellte er fest. „Laura Mensen!“, gab sie verträumt zurück. „Ich bin Stefano Garbelli!“, erwiderte er, „Danke Kleines. Ohne dich wäre ich vermutlich schon fast Geschichte!“ „Ich habe gerne geholfen. Brauchen Sie noch irgendwas?“, fragte Laura die nun wieder alle fünf Sinne beisammen hatte. „Kann ich mich hier irgendwo ausruhen? Es sollte dunkel sein. Ich bin noch nicht wieder fit genug um mich dem Sonnenlicht aus zusetzten.“, meinte Stefano. „Ich werde im Gästezimmer die Rollläden runter lassen. Da ist ein großes weiches Bett. Sagt ihnen das zu?“, antwortete Laura. Herr Garbelli nickte: „Nenn' mich doch bitte Stefano und duze mich doch! Du hast mich schließlich gerettet.“ Laura nickte und strahlte ihn an. Dann meinte sie: „Ich bereite alles vor und hohl dich dann!“ Woraufhin sie im Gästezimmer verschwand. Von dort aus hörte sie wie Stefano mit Sunny sprach: „Du erinnerst dich nur an einen Freund von Laura der sie besucht und Stefano heißt. Du magst ihn nicht aber Laura vertraut ihm.“ „Sie vertraut ihm!“, wiederholte Sunny und klang wie in Trance. „Stefano?“, rief Laura, „Ich hab die Sonne ausgesperrt.“ Stefano kam zu ihr und sagte: „Danke du tust echt viel für mich und das obwohl du inzwischen weißt das ich für dich eine Bedrohung darstellen könnte!?!“ Sein Ton klang ungläubig und bewundernd. Laura sah verlegen auf den Boden und wechselte das Thema: „Hast du Sunny unter Hypnose gestellt?“ Sie hob vorsichtig ihren Blick. Als Stefano antwortete sah er sehr schuldbewusst aus: „Ja, es ist besser so. Ich weiß nur nicht wie lang oder ob es überhaupt hält. Hexen sind sehr unberechenbar in dieser Hinsicht!“ „Hexen? Sunny soll eine Hexe sein?“, fragte Laura ungläubig. Stefano nickte: „Ich hab sie nach Hause geschickt!“ Stefano setzte sich auf das Bett. Nach ein paar Minuten fragte Laura leicht nervös: „Erklärst du mir bitte, was mich jetzt erwartet?“ Stefano zog Laura in seine Arme und sprach: „Hab keine Angst Laura. Du stehst von Heute an unter meinem Schutz! Das hab ich mir in dem Moment geschworen, als du darauf bestandest mir zu helfen. Sunny hatte dir gesagt was ich bin und du wolltest mir immer noch helfen! Du hast mich sehr beeindruckt!“ Laura wurde rot und sagte: „Ich hätte nicht anders gekonnt. Ich wohne hier alleine mit meinem Kater Sascha, hab also genug Platz.“ Laura zuckte mit den Schultern. Stefano fragte nicht weshalb sie hier alleine wohnte, was Laura ihm hoch anrechnete. „Ich lass dich jetzt mal schlafen. Ich hab noch Hausaufgaben zu erledigen. Träum' schön, Stefano“ Laura ging zur Tür. „Denk daran: Du darfst niemand erzählen was ich bin!“ erinnerte Stefano sie noch Mal, „Sollte Sunnys Gedächtnis zurückkehren darfst du natürlich mit ihr darüber reden. Sag mir dann bitte auch gleich Bescheid ja!?“ Laura lächelte traurig und nickte. „Sei bitte nicht traurig“, sagte Stefano und kam zu ihr um sie in den Arm zunehmen, „Bereust du es mir geholfen zu haben?“ „Nein! Ich hab mich vorhin nur an etwas erinnert, was ich lieber vergessen hätte. Das ist nichts, was eine heiße Schokolade nicht richten könnte!“ gab sie zurück und verließ den Raum mit einem leisen, „Gute Nacht, Stefano.“

 

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 Howling in the Dark

 

20.4.15 21:17
 
Letzte Einträge: Der Eintrag, Tarifkampf, Fun with Linedance!, Kein Glück mit Urlaubspan, Vatertag :DD


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